das Manifest

Stefan Baltensperger 2009

Tusche auf Leinwand / Papier
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I have nothing ot say and I ‘m saying it (John Cage)

 

In einem meditativen Prozess entstanden Textkompositionen, die nach Ihrer Fertigstellung keinen textlichen Inhalt mehr preisgeben. Der langsame Entstehungsprozess diente als Werkzeug zur differenzierten Auseinandersetzungen mit Kunst, Gesellschaft und Kultur. Die niedergeschrieben Gedanken sind abstrahiert und codiert, so dass niemand sie entziffern kann. So entstanden Bilder in denen sich der Prozess manifestiert. Abstrakte Schriften, objektivierte Gedanken.

S. Baltensperger, 2009

 

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Als Triptychon verlangt es angebetet zu werden; dieses Manifest in dem viel steht doch nichts vermittelt wird. Es könnte das Manifest einer orientierungslosen Generation sein: Unsere Generation belangloser medialer Inhalte, belangloser Gespräche. Wer hat schon wirkliche Träume oder gar Visionen? 
(Unserer Generation ist Paris Hilton, neues Kleid wichtiger als der Nahostkonflikt.)
„Das Manifest“ ist wie ein Spiegelbild der heutigen Generation die laut und unübersehbar ist, doch eigentlich nichts zu sagen hat.

A. Roquerro, 2009